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Elektrosmog

 

Elektrische Energie, die Leitungen und Geräte durchläuft, erzeugt elektrische und magnetische Felder in deren Umfeld. Etwa 20% der Menschen, die diesen unmittelbar ausgesetzt sind, reagieren darauf mit nervösen Symptomen, bis hin zu Schlaflosigkeit und Schweißausbrüchen.

Im Beleuchtungsbereich entstehen solche Felder verstärkt im Zusammenhang mit Trafos und elektronischen Vorschaltgeräten von Leuchtmitteln und Dimmern, sowie mit nicht geerdeten Leuchten und Funkschaltungen. Je nach individueller Empfindlichkeit, die bei Kindern und bei  durch Krankheit sensibilisierten Menschen weit höher liegt, genügt gewöhnlich das Einhalten von ein bis zwei Metern Abstand zum Gerät oder zur stromführenden Leitung.

Besonders Schlaf- und Regenerationsbereiche, in denen sich der Körper von der Alltagsüberreizung erholen kann, sollten von Strom freischaltbar sein. Sonst stört man mittelfristig die fragile Balance von Körper und Psyche. Im Zweifelsfall ist eine Elektrosmogmessung eine gute Investition.

Für den Arbeitsplatz, wo der realistisch einhaltbare Abstand zur Lichtquelle oft zu gering ist, empfiehlt es sich, geerdete und geschirmte Schreibtischleuchten zu verwenden und sich grundsätzlich nicht mehr als wirklich notwendig in die Nähe von technischen Geräten zu setzen.

 

 

Blaulicht und Makuladegeneration:

 

Jedem aufmerksamen Beobachter des Himmels ist klar, dass die Sonne und der blaue Himmel in der Natur stets zugleich sichtbar sind: Ziehen Wolken, Dunst oder Nebel vor, sieht man beide nicht. Diese Tatsache sehen die beiden deutschen Wissenschaftler Prof. Richard Funk und Dr. Alexander Wunsch in der Erforschung der Augenfunktion gespiegelt: Das Blaulicht und die Wärmestrahlung der Sonne gehören zusammen, denn das energiereichere Blauspektrum reizt die Augen, während das wärmende Nah-Infrarot sie wieder entspannen und erholen lässt (Eine altbekannte Augenheilmethode ist es, mit geschlossenen Augen in die Sonne zu schauen und deren Strahlungswärme zu genießen). Alle Leuchtstoffröhren und Energiesparlampen - auch jene in Vollspektrumqualität - sowie die meisten Flachbildschirme emittieren aus Ultraviolett konvertiertes Quecksilberlicht, das dominierend im bläulich-kühlen Bereich des Lichtspektrums strahlt, übrigens auch dann, wenn das Licht warmtönig aussieht. Da etliche von uns täglich 10 Stunden vor Bildschirmen sitzen - Büro, Heim PC und Fernseher zusammengerechnet - stimmt diese Kalt-Warm-Balance für die Betroffenen bei weitem nicht mehr. Zusätzlich strahlen Quecksilber-Leuchtmittel den Großteil ihres Lichts auf nur 3 bis 7 der insgesamt 400 sichtbaren Wellenlängen des Sonnenlichts aus. In diesen Wellenlängen-Bereichen wird die Netzhaut chronisch überbeansprucht, und sie bildet Schlacken, um sich dagegen zu schützen. Dieser Vorgang trägt zur Makuladegeneration (=AMD) bei, einer sukzessiven Erblindung vom Augenmittelpunkt her, wovon in Deutschland über 30% der über 65 Jährigen betroffen sind. Die Halogenglühbirne und die Allgebrauchsglühbirne geben zu 85 bis 95% ihrer Energie in Form von Wärme ab, und gelten deshalb als wenig energieeffiziente Lichtquellen. Wenn man aber bedenkt, dass der Körper 60% dieser Infrarotstrahlung für die Regeneration der Augen verwerten kann, sieht die Rechnung ganz anders aus.