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Sich im Urlaub mit der eigenen Lebensvision beschäftigen ?

 

 

Klar, wir fühlen uns vor dem Urlaub urlaubsreif, spätestens wenn wir die nötigen Vorbereitungen auch noch geschafft haben. Ab jetzt nur noch ausspannen... Auch noch im Urlaub gezielt an etwas arbeiten? Sicher nicht !

 

Doch solange wir voll im Alltag stehen, fehlt uns die nötige Distanz dazu. Das führt dazu, dass wir unter Umständen erst in der Pension zu der Frage vordringen, was wir diesem Leben gerne erlebt hätten, was uns wichtiger ist als alles andere gewesen wäre.

Vielfach hilft vorher ein unerwartetes Scheitern, den erforderlichen Abstand zu gewinnen: Das Gewohnte hat auf einen Schlag seine Kontinuität verloren, der Job ist weg, die Gesundheit ist angeknackst, die Beziehung befindet sich in Auflösung.

Also jetzt möglichst so weitermachen wie gehabt, alles schnell wieder in Ordnung bringen?

Oder die Chance wahrnehmen, eine Besinnungspause einzulegen, um das restliche Leben mehr an den eigenen Bedürfnissen und Talenten zu orientieren?

Das mag die ungewohnte Variante sein, die mit einer bewussten Entscheidung dafür beginnt, und tatsächlich ein wenig in Arbeit ausarten kann, in unbezahlte, da wir selbst gleichzeitig Auftraggeber sind. In meiner langjährigen Erfahrung als Begleiter individueller Visionsfindung hat sich ganz klar gezeigt, dass wir alle eine individuelle Lebensaufgabe mitbringen, und auch die Talente, die es zu ihrer Verwirklichung braucht. In der Erfüllung dieser Aufgabe erkennen wir gewöhnlich auch unser eigentliches Forschungsprojekt, das sich wie ein roter Faden durch unser Leben zieht, bewusst oder unbewusst.

Menschen, die erfolgreich ihre eigene Spur gefunden haben, erkennen wir an einer Art von Grundzufriedenheit, die man anders nicht erreichen kann. Daher haben sie es auch in schwierigen Situationen, die nun mal mit dem Menschsein hier verbunden sind, etwas leichter.

Es liegt an deiner freien Entscheidung, geschätzter Leser, ob das ein für dich aktuelles Thema ist. Aber wenn es eines ist, solltest du es lieber jetzt angehen, da morgen immer erst morgen kommen kann.