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Klar, unsere Steuerung !

 

 

Im Aussen kann uns nichts begegnen, das nicht schon zuvor in uns vorhanden war.

 

Wir kennen es alle: Gelegentlich geschieht es, dass uns das Bild einer Person erscheint, bevor wir sie treffen. Und noch davor hatte sich in uns schon ein Bedürfnis aufgebaut, sie zu treffen - oft auch ganz unbewusst. Auch die Gefühle, die wir in diesem Treffen erwarten, sind uns nicht unbekannt. Dieser ganze Prozess liegt jenseits geplanten Wollens.

Wenn das so funktioniert, ist es vorteilhaft, sich des tieferen, ursprünglichen Wollens in uns bewusst zu werden. Erst dann beginnen wir zu verstehen, was uns im Aussen begegnet. Dann machen wir nicht mehr Andere dafür verantwortlich. Das ist auch die Basis für die Heilung unserer Beziehungen. 

 

 

 

Was braucht es also, uns mit unserer eigentlichen Lebensvision zu vereinen?

 

Zuerst sollten wir Distanz zum Üblichen zu gewinnen versuchen, denn solange wir mit der Nase am Geschehen picken, nehmen wir nicht den ganzen Zusammenhang wahr. Am besten geht das im ungestörten Naturumfeld, dort kommen wir auch leichter mit unserer Inneren Natur in Kontakt.

 

 

Wir stellen uns die entscheidenden Fragen, und beobachten aufmerksam das Ergebnis:

 

- Was ist eigentlich der Lebensrythmus, der mir entspricht? Kenne ich ihn überhaupt?

- Was für Umfeldbedingungen benötige ich, mich entfalten zu können, und ganz zu spüren?

- Was ist meine Rolle hier, wie kann ich diese illusionäre Investition in äußere Anerkennung entlarven, die nie zu wirklicher Befriedigung geführt hat?

- Kann ich die Leere ertragen, die der Erkenntnis meines fragmentierten Hamsterraddaseins folgt?

- Wie bin ich in diese Geschichte hineingeraten, und wie hängt sie mit meiner wahren Lebensvision zusammen, denn das tut sie mit Sicherheit, ganz konkret?

- Was gilt es zu lernen, welche Konsequenzen ziehe ich daraus, und ziehe ich sie durch?

- Und was sind meine eigentlichen Talente, die schlummernd darauf warten, mir bei der Erfüllung eines authentischen Daseins behilflich zu sein?

-Wie lange schon halte ich diese einzigartigen Schätze zurück, wie tief schmerzt mich das, und wie kann ich sie endlich mit der Welt teilen?

 

 

 

In der ernstgemeinten Beschäftigung mit diesen Fragen beginnt ganz unauffällig mein neues Leben.

Leichter wird der Weg dadurch anfangs noch nicht, aber definitiv lohnender. Jedenfalls macht er erstmals Sinn.